The sweetest Oblivion - Buchrezension

The sweetest Oblivion ist das erste Buch der Made Reihe von Danielle Lori und erschien erstmals in der Originalsprache Englisch im Jahr 2018.

Wir tauchen ein in die Welt der Mob Bosse, wo moralisch dubiose Entscheidungen und Taten zu einer Liebe und heißen Leidenschaft führen.

Wer meine Buchrezensionen schon einmal gelesen hat, weiß dass ich, wie soll es auch anders sein, einem großen Dank meinen Bibliotheksausweisen und Libby gebühre. So auch in diesem Fall, mit der LYX-Hörbuch Version.

Bitte lest die Triggerwarnungen aus der Sektion “Der Klappentext”

Im folgenden Abschnitt schreibe ich über die Handlungen im Buch wie auch meine persönlichen Eindrücke. Spoiler werden angekündigt - so könnt ihr entscheiden, weiter zu lesen, oder doch lieber zuerst zum Buch zu greifen, bevor ihr bei diesem Blogbeitrag verweilen möchtet ;)

Der Klappentext

Dieses Buch ist eine Dark Romance und wir empfehlen es für Leser:innen ab 18 Jahren. Bitte lest euch vorab die Triggerwarnung durch.

Im nächsten Absatz werden die Warnungen gelistet. Diese beinhalten Spoiler für das gesamte Buch.

Mord, explizit beschriebene (Waffen-)Gewalt und Folter, sexueller Missbrauch und angedrohte Vergewaltigung, Alkohol- und Drogenkonsum, Autofahren unter dem Einfluss von Drogen, Erpressung, Alkoholkonsum während der Schwangerschaft, Kindesvernachlässigung (in der Vergangenheit liegend), Erbrechen, stereotypische Darstellungen von Kulturen, misogynes Verhalten und ableistische Sprache

Sie gehört mir. Und ich werde jeden töten, der etwas anderes behauptet

Elena Abelli ist die perfekte Mafiaprinzessin. Sie ist anmutig, schön, jung und wird nicht ohne Grund die »süße Abelli« genannt. Als erstgeborener Tochter von Salvatore Abelli, dem Oberhaupt der mächtigsten Mafiafamilie von New York, steht ihr die Welt der Cosa Nostra offen - doch dann begeht sie einen folgenschweren Fehler, der ihr Leben für immer verändert. Nun muss sie dabei zusehen, wie ihre jüngere Schwester anstatt ihrer Nicolas Russo versprochen wird. Dem Mann, dessen Seele so abgründig ist wie die gesamte Mafia selbst. Bei ihrer ersten Begegnung mit dem jungen Don sieht sie jedoch etwas in seinem Blick, was sie noch nie gesehen hat. Da ist etwas Düsteres. Etwas, das ihr Herz zum Rasen bringt. Etwas, das Gefühle in ihr auslöst, die sie für den zukünftigen Ehemann ihrer Schwester nicht empfinden sollte. Und so sehr Elena auch versucht, sich von ihm fernzuhalten und nicht gleich den nächsten Skandal heraufzubeschwören, der ihre Familie in den Abgrund stoßen könnte, kann sie der dunklen Anziehungskraft von Nico Russo nicht widerstehen ...

(Quelle: The Sweetest Oblivion | Buch (Paperback))

Was ich zu diesem Buch sage

Wer auf Sätze wie “Du gehörst mir” oder “Du bist mein” steht, wird dieses Buch gern haben - damit war die Story reichlich geschmückt.

Meine Vorliebe für Mafiaromance-Bücher entdeckte ich vor einigen Jahren durch die Autorin Cora Reilly mit ihrer Born in Blood Mafia Chronicles Series. Seitdem fesseln mich Geschichten moralisch ambivalenter Charaktere.

Da ich nun schon einige Geschichten aus diesem Genre gelesen habe, ist es mittlerweile schwerer geworden, mich mit einer Storyline zu überzeugen, die für mich “neu” wirken.

Das Setting in The sweetest Oblivion ist ein düsteres und Gewalt ist in dieser fiktiven Welt alltäglich. (Wie sonst wird man Feinde in einer Mafiawelt los?) Aus diesem Grund war ich darauf eingestellt, meine Moral nicht in den Vordergrund zu stellen und das Werk als reine Fiktion zu genießen.

Ich möchte dazu klarstellen, dass ich im realen Leben keine Gewalt verherrliche oder dem positiv gestimmt bin. Gewalt ist ein großes NEIN für mich. Gut, da das nun geklärt wurde, zurück zur Story.

Achtung, ab hier befinden wir uns in der Spoiler Zone :)

Nicolas “Nico” Russo ist ein typischer Machomann - einer der die “Reinheit” einer Frau vergöttert, während er selbst dem Abgrund nahe steht. Der Spannung zwischen ihm und “der süßen Abelli” konnte man kaum ausweichen. Ich bin überrascht, dass die beiden nicht schon viel früher von anderen Charakteren in der Geschichte darauf angesprochen wurden.

Der Don würde, ohne mit der Wimper zu zucken, anderen großes Leid hinzufügen. Nie aber der Frau, die er liebte. Ich merke, wie ich das mit einem kleinen Schmunzeln schreibe. Aber auch hier gilt: In der realen Welt würde ich absolut nicht darüber schmunzeln.

Elena Abelli, unsere weibliche Hauptfigur, wiederum ist die älteste Tochter, die nur Nico die Stirn bietet aber anderen Menschen eine wärmere Seite von sich präsentiert. Tatsächlich vergaß ich hin und wieder, dass sie gerade einmal 21 Jahre alt war. An anderen Stellen hingegen staunte ich, dass sie schon eine Erwachsene war, denn so wurde sie von ihrer Familie oftmals nicht behandelt.

Man schenkte ihr kein Vertrauen, Hürden selbst bewältigen zu können, stellte sie als Prinzessin dar und war dann dennoch überrascht, dass sie dementsprechend manchmal auch hilflos war.

Was für ein Dilemma!

Tatsächlich vermisste ich ein bisschen das Konzept von “show, don’t tell”, wobei auch die oftmalige Beschreibung von Elenas Liebe für die Farbe Pink und Nicos Tattoosleve dazu beitrugen, dass ich mir die beiden bildlich besser vorstellen konnte.

Da wir bereits davon sprechen: Ich würde das paar nicht in die Grumpy x Sunshine Schublade stecken, wenn es um ihre Persönlichkeiten ging. Sehr wohl aber, wenn wir nur die äußerlichen Details in Betracht ziehen.

The sweetest Oblivion war für mich eine klassische Guilty Pleasure Story, eine let-me-explain Geschichte.

Diese Stellen sind in Erinnerung geblieben

Achtung, auch hier befinden wir uns in der Spoiler Zone :)

  • Das quasi Happy End für Elenas Schwester: Ich war überrascht festzustellen, dass Adrianna doch mit ihrem Liebhaber und Gärtner zusammenkommen durfte. In einer verkorksten Welt wie die der Charaktere glich das einem Segen.

  • Die Unterschiede der beiden Schwestern: Es war ganz klar, dass es ein großen Kontrast zwischen beiden geben sollte, wobei ich manches doch etwas skurril fand. Für die Strenge der Mafioso Sitten, war ich erstaunt über Adrianas Unbekümmertheit. Bei Elena hingegen hätte solches Auftreten sofort zu Rügen ihrer Eltern geführt.

Fazit

  • Bewertung: 2.5/5 Sterne, 5/5 Spice

  • The sweetest Oblivion ist eine gute Dark Romance und ein wahrer Guilty Pleasure Read! Für Fans von intensivem Spice, etwas Action und eine große Brise “Das hätte mit einem guten Gespräch geklärt werden können” - das perfekte Buch"!

Danke, dass du bis hier gelesen hast! :) Ich freue mich über dein Feedback oder ein Kommentar! :)

Lead your dreams,
Soso

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